Boko Harams Mordkommandos lösen Flüchtlingskatastrophe aus

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Die Angst vor der Extremistengruppe Boko Haram treibt sie in die Ferne. Menschen aus dem Norden Nigerias suchen das Weite, in den Nachbarländern hoffen sie auf Schutz vor den Gewaltexzessen der Islamisten.

“Wir wurden von Boko Haram überfallen. Ich habe Schüsse gehört und bin aus dem Haus gegangen. Dann habe ich zwei Leichen gesehen. Ich habe mein Kind unter den Arm geklemmt und bin weggerannt”, erzählt eine Nigerianerin, die nach Niger geflohen ist. Oft werden Familien auseinandergerissen, die Ungewissheit, was sie in der Ferne erwartet, sorgt bei vielen zusätzlich für Sorge.

Immer mehr Menschen auf der Flucht vor der Gewalt

Hunderttausende haben mittlerweile ihre Heimat verlassen, um den Mordkommandos der Islamisten zu entkommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 100.000 Menschen nach Niger geflohen, 37.000 nach Kamerun und 16.000 in den Tschad. Hilfsorganisationen schlagen Alarm: “Die Situation ist kritisch und alarmierend, wenn man bedenkt, dass jeder Zweite nicht genu

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