Die Aufarbeitung des Skandals um die Vergabe der Fußball-WM 2006 verzögert sich. Der designierte DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärte am Mittwoch, dass er "frühestens im Februar" mit dem Abschluss der externen Ermittlungen der Kanzlei Freshfields rechne. Grindel ließ indes offen, wann seine Wahl zum DFB-Präsidenten stattfinden wird. "Als erstes müssen die Sachfragen geklärt und die Konsequenzen aus der Affäre gezogen werden, erst dann geht es um Personalfragen", so der derzeitige DFB-Schatzmeister.