Anklagen in den USA wegen Korruption und Geldwäsche, Festnahmen in der Schweiz, das Abrücken von Sponsoren und der interne Druck. An FIFA-Boss Joseph S. Blatter perlen die aktuellen Skandale im Fußball-Weltverband ab wie Regentropfen an Marmorsäulen. Vielmehr gibt sich der Schweizer als Reformer, sieht den Fußball nur von "einigen wenigen Personen" bedroht und verspricht eine Zusammenarbeit mit den Behörden. Allerdings wird auch klar, dass es dem 79-Jährigen nicht um Aufklärung, sondern um seine Wiederwahl geht.