Zwerg Nase ist ein Fernsehspiel des Fernsehens der DDR aus dem Jahr 1978. Er basiert auf Wilhelm Hauffs Kunstmärchen Der Zwerg Nase.
Handlung
Das Original von Wilhelm Hauff wurde um einige Elemente aus dem Grimm’schen Märchen Jorinde und Joringel ergänzt.
Der zwölfjährige Jakob hilft seiner Mutter beim Gemüseverkauf auf dem Markt. Eines Tages kauft der Oberküchenmeister des Herzogs bei ihnen ein, was sie sehr stolz macht. Kurz darauf erscheint eine uralte, seltsame Frau. Jakob schimpft über deren ungehöriges Verhalten, denn sie wühlt nicht nur mit ihren langen Fingernägeln in den Kräutern herum, sondern hält sie auch noch unter ihre häßliche lange Nase. Zudem nörgelt sie nur über die an sich sehr frische Ware. Nichts scheint ihr gut genug. Am Ende kauft sie dann drei Kohlköpfe, erwartet jedoch, dass Jacob ihr den schweren Korb nach Hause trägt. Widerwillig geht der Junge mit der alten Frau mit, die ihn bis in den Wald führt. In ihrer Heimstatt angekommen, verwandelt sich die alte Frau zurück in die „Fee Kräuterweis“ und gibt Jacob, zur Stärkung für den Heimweg, eine Suppe zu essen. Der Junge staunt über die würzige, schmackhafte Suppe und wird davon in einen Zwerg mit einer langen Nase verwandelt. „Fee Kräuterweiß“ hat Jacob zu ihrem Küchenjungen ausgewählt, der sieben Jahre bei ihr bleiben soll, um die Kunst des Kochens zu erlernen.
Als die sieben Jahre vergangen sind und er zu einem Meisterkoch geworden ist, drängt es ihn, wieder zu seiner Mutter zurück auf den Markt zu gehen. Die vergangene Zeit, war ihm allerdings nicht bewusst und er meinte, alles nur geträumt zu haben. So kehrt er in seiner Zwergengestalt zu seinen Eltern zurück, doch sie erkennen ihn nicht und verjagen ihn. Erst jetzt wird Jacob seine verzauberte Gestalt bewusst und er zieht sich traurig in den Wald zurück. Ihm kommt die Idee, sich beim Herzog als Koch zu bewerben. Dort ist man zunächst skeptisch und verspottet den Zwerg, doch Jacob lässt sich nicht abweisen und bittet darum seine Kochkünste beweisen zu dürfen.