Toy Warrior – Der Spielzeug-Ritter (Originaltitel: The Toy Warrior) ist ein südkoreanischer Zeichentrickfilm mit Elementen der Computeranimation aus dem Jahr 2005 von Regisseur Kyungwon Lim.
Handlung
Jinoo ist ein Junge mit einer blühenden Fantasie. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Spielzeugen, mit denen er sogar spricht, weshalb er von seinen Klassenkameraden verlacht und meist nur „Spielzeug-Junge“ genannt wird. Jinoo hat keine menschlichen Freunde, sein bester Freund ist sein Rucksack Ping. Als er eines Tages wieder zu spät zur Schule kommt, muss er bis 15.00 Uhr nachsitzen. Das ist für Jinoo besonders ärgerlich, da an diesem Tag sein neues Lieblings-Spielzeug ausgeliefert werden soll: Der Spielzeug-Ritter.
Nach der Schule rennt Jinoo sofort in den Spielzeugladen zu Mr. Gramps, der gerade die von der Spielzeugfirma Fantasy angelieferte Kiste auspackt. Zur Enttäuschung von Jinoo finden sie in der Kiste den Hinweis, dass die Produktion des Spielzeug-Ritters aufgrund eines Produktionsfehlers gestoppt wurde – der Kopf könnte sich lösen und dadurch die Batterien herausfallen. Stattdessen wurde eine neue Puppe von Prinzessin Sherbet in Schuluniform produziert und ausgeliefert.
In der Nacht wird im Spielzeug-Laden eine Puppe von Prinzessin Sherbet lebendig. Sie ist die Herrscherin über das Spielzeugland, das gerade von dunklen Mächten bedroht wird, weshalb sie in der realen Welt nach einem Prinzen und Helden sucht, der das Spielzeugland retten kann. Am nächsten Morgen wird sie in der Klasse von Jinoo als neue Schülerin Sherry vorgestellt. Für Sherbet steht schnell fest, dass nur der heldenhafte und gutaussehende Jason der perfekte Heldenprinz sein kann. Als sie gerade dabei ist, Jason als den Auserwählten mit einem magischen blauen Ritterstein in Kontakt zu bringen, kommt Jinoo dazwischen und berührt zufällig den Stein. Daraufhin wird er in der realen Welt in eine Spielzeugpuppe verwandelt und gleichzeitig ins Spielzeugland teleportiert. Verärgert sperrt Sherbet die Jinoo-Puppe in der Schule in ihren Spind.